Ein paar Links zum Thema Bulimie /Anorexie

Grundsätzlich Informationen zum Thema Psyche und Ernährung finde ich; sind hier sehr schön beschrieben: http://www.abnehmen-mit-ernaehrung.de/psyche-und-ernaehrung.html

Klinikbehandlung bei schwerer Anorexie oder Bulimie und Essstörungen

Magersucht, Bulimie oder die sogenannte Binge eating Störung sind psychosomatische Erkrankungen, die sich nicht durch eine einzelne simple Erklärung oder “Störung” erklären lassen. Sie stellen eine komplexe Problematik dar, die sich erst vor dem Hintergrund von seelischen Entwicklungs- und Wahrnehmungsstörungen, Lern- und Verhaltenseinflüssen im familiären Umfeld und vergeblichen eigenen Versuchen zur Beeinflussung individuell erklären lassen. Der chronische Verlauf führt dabei unweigerlich zu körperlichen wie psychischen Folgen und weiteren Komplikationen. Dies erfordert also ein Therapiekonzept für eine Bulimie- oder Anorexie-Klinik, das einerseits die störungsspezifischen Besonderheiten der Essstörungen versteht, die medizinischen Komplikationen erkennt und behandelt und einer weiteren Chronifizierung entgegen wirkt. Dies ist nur in der Kooperation von verschiedenen ambulanten und stationären Therapeuten in einem integrierten Therapiekonzept und mit klaren Behandlungsstrukturen möglich.

Hier kann man sich informieren mit was man es zu tun hat:

http://www.bulimie-online.de/

http://www.parkland-klinik.de/

Bulimie
Hormone außer Rand und Band?
Die Bulimie (auch Ess-Brech-Sucht) ist eigentlich als psychische Krankheit bekannt. Forscher am schwedischen Karolinska-Institut haben jetzt herausgefunden, dass bei einigen betroffenen Frauen auch Stoffwechselerkrankungen und damit einhergehend veränderte Hormonspiegel eine Rolle spielen. Ihnen kann mit einer gewöhnlichen Antibabypille geholfen werden, die die Hormone wieder ins Gleichgewicht bringt.
Die Bulimie mit ihren Hauptsymptomen Heißhunger, zwanghaftes Essen und Brechsucht ist die vermutlich häufigste Form von Essstörungen. Sie kommt ungefähr 10-mal öfter bei Frauen als bei Männern vor. In der Regel wird ihr eine psychische Ursache zugeschrieben, Betroffene werden mit kognitiver Verhaltentherapie und Antidepressiva behandelt.
“Wir haben gezeigt, dass ein Drittel der an Bulimie erkrankten Frauen Stoffwechselkrankheiten haben”, sagt Sabine Naessèn, Forscherin am Karolinska-Institut. Die Stoffwechselerkrankungen könnten das Auftreten des hormonellen Ungleichgewichtes bei vielen Patientinnen viel besser erklären als jede psychische Erkrankung, so die Expertin weiter. Studienteilnehmerinnen mit Bulimie wiesen im Vergleich zu gesunden Probanden höhere Level des männlichen Sexualhormons Testosteron und niedrigere Level des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen auf.
Die Forscher haben auch eine Erklärung dafür, wie die veränderten Hormonspiegel zu dem krankhaften Essverhalten bei Bulimie führen: Testosteron spielt bei der Regulierung des Appetits eine Rolle, eine erhöhte Konzentration kann das Hungergefühl verstärken.
Um die Hormone wieder ins Gleichgewicht zu bringen, verabreichten sie den an Bulimie erkrankten Studienteilnehmerinnen eine Antibabypille mit hohem Östrogengehalt. Im Ergebnis zeigten sich bei etwa der Hälfte der so behandelten Frauen der Heißhunger und das Verlangen nach Zucker und Fett in weniger als drei Monaten deutlich reduziert. Drei Patientinnen waren als Folge der Behandlung komplett beschwerdefrei.
“Das ist ein sehr starker Effekt. Die Hormontherapie könnte eine sehr gute Alternative zur kognitiven Verhaltenstherapie sein”, sagte Studienautorin Sabine Naessèn.

BulimieHormone außer Rand und Band?
Die Bulimie (auch Ess-Brech-Sucht) ist eigentlich als psychische Krankheit bekannt. Forscher am schwedischen Karolinska-Institut haben jetzt herausgefunden, dass bei einigen betroffenen Frauen auch Stoffwechselerkrankungen und damit einhergehend veränderte Hormonspiegel eine Rolle spielen. Ihnen kann mit einer gewöhnlichen Antibabypille geholfen werden, die die Hormone wieder ins Gleichgewicht bringt.
Mehr zum ThemaMehr zu BulimieDie Bulimie mit ihren Hauptsymptomen Heißhunger, zwanghaftes Essen und Brechsucht ist die vermutlich häufigste Form von Essstörungen. Sie kommt ungefähr 10-mal öfter bei Frauen als bei Männern vor. In der Regel wird ihr eine psychische Ursache zugeschrieben, Betroffene werden mit kognitiver Verhaltentherapie und Antidepressiva behandelt.
“Wir haben gezeigt, dass ein Drittel der an Bulimie erkrankten Frauen Stoffwechselkrankheiten haben”, sagt Sabine Naessèn, Forscherin am Karolinska-Institut. Die Stoffwechselerkrankungen könnten das Auftreten des hormonellen Ungleichgewichtes bei vielen Patientinnen viel besser erklären als jede psychische Erkrankung, so die Expertin weiter. Studienteilnehmerinnen mit Bulimie wiesen im Vergleich zu gesunden Probanden höhere Level des männlichen Sexualhormons Testosteron und niedrigere Level des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen auf.

Die Forscher haben auch eine Erklärung dafür, wie die veränderten Hormonspiegel zu dem krankhaften Essverhalten bei Bulimie führen: Testosteron spielt bei der Regulierung des Appetits eine Rolle, eine erhöhte Konzentration kann das Hungergefühl verstärken.
Um die Hormone wieder ins Gleichgewicht zu bringen, verabreichten sie den an Bulimie erkrankten Studienteilnehmerinnen eine Antibabypille mit hohem Östrogengehalt. Im Ergebnis zeigten sich bei etwa der Hälfte der so behandelten Frauen der Heißhunger und das Verlangen nach Zucker und Fett in weniger als drei Monaten deutlich reduziert. Drei Patientinnen waren als Folge der Behandlung komplett beschwerdefrei.
“Das ist ein sehr starker Effekt. Die Hormontherapie könnte eine sehr gute Alternative zur kognitiven Verhaltenstherapie sein”, sagte Studienautorin Sabine Naessèn.

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Ich bin die Pia, und leide seit Jahren und Bulimie. Ich möchte nun endlich damit schluß machen!
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